Ein kleines Jubiläum – 10 Jahre DER RAUBFISCH

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Lesen Sie, wie alles begann und warum DER RAUBFISCH seine Existenz eigentlich dem Karpfen verdankt.

Thomas Wendt

10 Jahre RAUBFISCH
Es war ein kalter Tag im Winter 95/96, und eigentlich ideales Wetter zum Raubfischangeln. Doch anstatt den Zandern nachzuspüren, zog es Dietmar Isaiasch nach Braunfels – um eine Angelgeräte-Messe zu besuchen. Dort treffen sich einmal jährlich Deutschlands Karpfenangler und informieren über das Neueste in der Szene.
Dietmar war, was Raubfische betrifft, schon damals kein Unbekannter und so wurde er bei seinem Rundgang von Peter Kohlmetz angesprochen. Peter hatte als Herausgeber des Magazins „Karpfenszene“ einen Messestand in Braunfels und eine Idee im Kopf. Man verabredete sich für den Abend im Hotel zu einem Gespräch. Schnell stellte sich dabei heraus, das zwei Seelen durchaus einen Gedanken haben können: Zeitschriften für Karpfenangler gab es bereits, aber man müsste doch auch ein Spezial-Magazin für Raubfischangler machen können. Es wurde eine lange Nacht, in der die Grundlagen für das erste Konzept entwickelt wurden.
Im September 1996, also vor genau 10 Jahren, war es dann soweit. Die erste Ausgabe „DER RAUBFISCH – Das Angler-Spezial-Magazin“ verließ die Druckerei: 80 Seiten Hochglanzpapier vom Feinsten für 9,50 Deutsche Mark – „Der Playboy für professionelle Raubfischangler“, wie Dietmar es nannte. Und der wurde von den Spezialisten auch gut angenommen. Nach relativ kurzer Zeit, musste Peter allerdings feststellen, dass 2 Magazine doch extrem viel Arbeit machen – ein Kooperationspartner sollte helfen.
Jan Lock

Jan Lock

DER RAUBFISCH 1/98
Januar 1998: Ein neues Konzept, DER RAUBFISCH – Das Magazin mit Biss ist fertig!

Ein neues Zuhause

Auf der ANSPO lernte Peter den damaligen Verlagsleiter des Paul Parey Zeitschriftenverlages Marc Hoffmann kennen. Man war sich sehr schnell einig, und DER RAUBFISCH bekam ein neues Zuhause an der Seite von FISCH & FANG. Die Entwicklung ging weiter. Im Frühjahr 1997 bekam DER RAUBFISCH mit der ersten holländischen Ausgabe sogar noch einen Bruder: DE’ ROOFVIS wurde und wird auch heute noch von unserem Freund Steef Meijers betreut, aber das ist eine andere Geschichte.
In Deutschland gingen die Überlegungen in eine andere Richtung. Raubfischangeln für „Profis“ schön und gut, aber was ist mit den „normalen“ Anglern und was mit den Jugendlichen oder Einsteigern. Können diese nicht am meisten vom Wissen und den Erfahrungen der „Profis“ profitieren? Natürlich, in der Redaktion gab es da keine zwei Meinungen. Also wagte man den Schritt und erarbeitete ein völlig neues Konzept für die Zeitschrift.
Im Januar 1998 erschien dann die erste Ausgabe von DER RAUBFISCH – Das Magazin mit Biss. 86 Seiten zum Preis von 6 Deutschen Mark, das konnte sich auch ein Jugendlicher leisten. Bereits nach einem Jahr hatte sich die verkaufte Auflage verdoppelt.
Jan Lock

Jan Lock

DER RAUBFISCH 5/06
Die Jubiläumsausgabe mit DVD.

Um die halbe Welt

Pünktlich mit der Jahrtausendwende kam eine neue Herausforderung auf uns zu. Und im Dezember 2000 war es dann soweit: DER RAUBFISCH hatte seinen ersten Auftritt im „World Wide Web“. Unter www.raubfisch.de kann man sich heute theoretisch von jedem Ort der Welt aus über das aktuelle Geschehen informieren.
Auch bei der Zeitschrift ging es weiter aufwärts. Mit dieser Ausgabe haben etwa 65.000 Exemplare die Druckerei verlassen. Davon müssen mehr als 10.000 Hefte pünktlich die Briefkästen der Abonnenten erreichen. Und die wohnen nicht nur in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. In Skandinavien, den Benelux-Ländern, in Ost- und Südeuropa wird DER RAUBFISCH offensichtlich ebenfalls gern gelesen. Ein Exemplar muss auf seiner Reise sogar den halben Erdball bewältigen – es geht nach Australien.
10 Jahre DER RAUBFISCH – das, liebe Leser, ist natürlich nur mit Ihrer Hilfe möglich geworden. Ein kleines Dankeschön dafür soll ein großes Preisauschreiben sein. Wir hoffen Sie haben etwas Spass damit und wünschen Ihnen das nötige Glück bei der Auslosung. Unser Dank gilt auch den beteiligten Firmen und all den freien Autoren die uns auf dem bisherigen Weg begleitet haben.
 
Thomas Wendt, Chefredakteur
Jan Lock

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