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Dürftige Fänge für ostdeutsche Fischer

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Den ostdeutschen Kutter- und Küstenfischern gingen im vergangenen Jahr eher durchschnittliche Fänge in die Netze.

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Wie der Landesverband in Mecklenburg-Vorpommern mitteilte, fingen die 410 hauptberuflichen Fischer rund 18.300 Tonnen Flossenträger. Der Erlös sank gegenüber 2004 von 11,3 auf 9,9 Millionen Euro. Parallel dazu stiegen die Kosten, vor allem wegen der höheren Dieselpreise.

Im einzelnen wurden angelandet: 13.500 Tonnen Hering (Vorjahr: 14.300 Tonnen), 2.000 Tonnen Dorsch (Vorjahr: 2.300 Tonnen), 1.200 Tonnen Plattfisch (Vorjahr: 1.000 Tonnen), 20 Tonnen Hecht (Vorjahr: 90 Tonnen) und 200 Tonnen Zander (Vorjahr: 300 Tonnen).

Auch durch die Ausweisung von Meeres-Schutzgebieten und den Bau von maritimen Windparks wird es immer enger für die Fischer. Zudem ist östlich von Bornholm eine Fischerei-Schonzone geplant, durch die Fanggründe wegfallen werden.

-dk-

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