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Schwarzfischer unterwegs

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In vielen Landesteilen Deutschlands nimmt die Wilderei und Schwarzfischerei immer mehr zu. Die Fischdiebe machen Angelvereinen und Teichwirten zu schaffen.

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Niedersachsen

Kein Einzelfall: Am 6. März 2005 erwischte die Polizei im Hattdorfer Forst bei Wolfsburg einen 70-Jährigen auf frischer Tat beim Schlingenstellen. Mit dem Hasen in der Hand, war er sich keiner Schuld bewusst. Neben der Wilderei ist auch die Schwarzfischerei in der Region Wolfsburg immer weiter auf dem Vormarsch.

Vor allem der Sportfischer-Verein leidet unter zahlreichen Schwarzanglern, die Teiche plündern und Fische stehlen. Im Aufzucht-Teich Rothehof und am Mühlenteich gingen die Fischwilderer sogar mit Reusen auf die Jagd nach Karpfen und Aalen.

Auch der Schillerteich und die Aufzucht-Teiche in Neuhaus sind nicht mehr sicher. Immer wieder werden dort Angelschnüre und Haken gefunden. Die örtlichen Angler wollen sich jetzt selbst auf die Lauer legen und Kontrollen durchführen.

-dk-

Bayern

Auch im östlichen Unterfranken nehmen die Fisch-Diebstähle immer weiter zu. Wie die Zeitschrift „Fischer & Teichwirt“ in der März-Ausgabe 2005 berichtete, werden vor allem abgelegene Teich-Anlagen regelmäßig von professionellen Fischwilderern heimgesucht. Die Polizei nimmt an, dass die großen Mengen erbeuteter Fische gewerblich genutzt werden.

Allein der Polizei-Inspektion Bamberg-Land wurden im vergangenen Winter sechs Fälle von Fischwilderei gemeldet. So wurden im Dezember 2004 in Ebrach 500 Forellen, in Schlüsselfeld im November 125 Kilogramm Karpfen gestohlen.

-tk-

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