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TV-Tipp: Riesenkraken – Monster der Meere

1968


Riesige Tintenfische zählen zu den letzten unerforschten Lebewesen unseres Planeten. Im Vergleich zu Yeti oder Bigfoot sind sie aber nicht Mythos sondern Wirklichkeit.

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Vor der Ostküste Neuseelands drangen Meeresbiologen in das Reich der Meeres-Riesen ein. Keinem Forscher war es zuvor gelungen, ein lebendiges Exemplar in der Tiefe des Meeres zu beobachten. In einem Tauch-Boot folgte ein internationales Wissenschaftler-Team den „Monstern“ bis in tausend Metern Tiefe. Die Forscher wollten in die größten Augen des Tier-Reichs blicken…

Achtarmige Riesen-Kraken der Gattung #KURSIV(Octopus) können Spannweiten von neun Metern und ein Gewicht von 250 Kilogramm erreichen. Viel größer werden aber die zehnarmigen Kalmare: Das längste Exemplar des Riesen-Kalmars #KURSIV(Architheutis) ging 1933 vor der Küste Neuseelands in Netz. Dieser riesige Tintenfisch besaß schon imposante Körpermaße: Eine Gesamtlänge von 22 Metern und ein Gewicht von mehreren Tonnen.

Kämpfe der Giganten

Aber bei 50 Zentimeter breiten Abdrücken von Tintenfisch-Saugnäpfen auf der Haut von Pottwalen läuft es selbst erfahrenen Kalmar-Forschern kalt den Rücken runter: Solche Riesen-Kalmare müssten unglaubliche 50 Meter lang sein.

Pottwale sind spezialisiert auf die rasante Jagd nach Kalmaren. In der Tiefe des Meeres spielen sich atemberaubende Kämpfe zwischen diesen Giganten ab. Von Saugnäpfen und Kalmar-Bissen ramponierte Wal-Buckel zeugen davon.

Bei einem weiteren Fund stellten sich den Wissenschaftlern erneut die Nackenhaare auf: In den Mägen von Pottwalen fanden sie riesige „Papageien“-Schnäbel. Diese charakteristischen Beiß-Werkzeuge der Kalmare lassen noch weitaus größere Exemplare in den unendlichen Tiefen der Meere vermuten…

Info: Dienstag, 29. April 2003 von 14.15 bis 15 Uhr im ZDF: „Riesenkraken – Monster der Meere“ in der Serie „Discovery – Die Welt entdecken“. Ein Film von Jo Sarsby.

-tk-

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