Die Teamplayer – Kunstköder- porträt

1965


 

Im RAUBFISCH-Kunstköderporträt: der Team Cormoran Jerk Slider.

 

Bild: Michael Schippers
Beute für Hechte: die 12,5 und 14,5 Zentimeter langen Jerk Slider.
Dürfen wir vorstellen: Sie sind 12,5 und 14,5 Zentimeter lang, wiegen 70 und 90 Gramm und passen damit genau ins Beuteschema von Meister Esox. Ihr Zick-Zack-Marsch reizt jeden Hecht bis aufs Blut, so dass knallharte Attacken an der Tagesordnung sind. Keine Bange, die stabilen Köder überleben mehr als einen Angriff, sie sind hart im Nehmen. Das freut den Angler. Noch mehr wird ihn freuen, dass dieser Jerkbait nur um die zehn Euro kostet. Eine lohnende Investion, diese Jerk Slider vom Team Cormoran.
Unser Testfischen mit den schlanken Jerkbaits findet an einen klassischen, Schilf umrandeten Hechtsee statt. Ob man nun das 12,5 oder 14,5 Zentimeter lange Modell nimmt, weite Würfe sind mit beiden Ködern garantiert. So lassen sich auch ziemlich zügig größere Gewässerabschnitte abfischen. Am wohlsten fühlt sich der Jerk Slider knapp vorm Röhrricht, in seiner Wohlfühlzone sozusagen. Denn dort kann er seine Stärken ausspielen. Langsam sinkt er vor dem Schilfgürtel ab, immer bereit, seinen verführerischen Lauf zu starten. Der beginnt, wenn der Angler es wünscht und mit dem Einholen beginnt.
 


 

 

 


 

Bild: Michael Schippers
Die Team Cormoran Jerk Slider sind mit großen Augen, stabilen Sprengringen und VMC-Drillingen versehen.

Köder für variantenreiche Führung

Einholen ist jedoch nicht gleich Einholen! Kurbelt man die Schnur fortwährend ein, läuft der Jerk Slider in zaghaften Zick-Zack-Bahnen. Ein Führungsstil, der durchaus Hechte betört. Manchmal darf es jedoch etwas mehr Aktion sein, und auch das bekommt man mit den stabilen Ködern problemlos hin. Je nachdem, ob man mit der Rute beim Einholen kurze oder lange Schläge setzt, bestimmt man, welche Bahnen geschwommen werden. Je stärker und länger der Ruck, desto ausladender das Spiel. Geübte Angler können den Köder sogar mit kurzen Schlägen auf der Stelle tanzen lassen. Top, um bekannte Hecht-Standorte intensiv zu beharken. Wer seine Führung dann noch mit dem einen oder anderen Spinnstopp krönt, der den Jerk Slider langsam absinken lässt, gibt den Hechten oft den Rest!

Gute Ausstattung

Zwar lässt sich der langsam absinkende Jerk Slider auch etwas tiefer präsentieren, am wohlsten fühlt er sich allerdings in flacheren Gewässerabschnitten. Dort wirkt er wie ein Magnet und zieht Hechtblicke mit seinen großen Augen und seinem lässigen Lauf magisch an. Hinzu kommen seine sechs unterschiedlichen Designs, die vom Firetiger-Look bis zum natürlichen Barsch-Design reichen. Jene müden Hechte, die dieses Aussehen noch nicht aus ihrem Unterstand lockt, werden spätestens von den integrierten Geräuschkugeln munter gemacht. So wird der Zick-Zack-Marsch des Jerkbaits von einem dumpfen Klackern begleitet.
 

 


 

Bild: Michael Schippers
Von dezent bis auffällig: Sechs Designs stehen zur Auswahl, hier sieht man vier davon.
Vor der eingangs erwähnten Schilfbank testeten gleich mehrere Fische die Qualität des Jerk Sliders. Dank der scharfen Perma Steel Drilling von VMC prüften die Hechte den Cormoran-Köder oft etwas länger als gewünscht, dennoch konnten sie seiner Lackierung nichts anhaben. Lediglich kleine Kratzer zeugten von den spitzen Zähnen. Wer will, kann gerade das 12,5 Zentimeter lange Modell mit dünndrahtigeren Drillingen versehen, unbedingt notwendig ist das jedoch nicht.
Insgesamt bekommt der Angler mit dem Jerk Slider einen klasse Jerkbait in guter Qualität – und das zu einem Top-Preis. Man sollte die Jerks also unbedingt ins eigene Köder-Team aufnehmen. Den Hechten wird dieses Teamwork zwar nicht gefallen, denn sie müssen sich mit einem weiteren Top-Köder herumschlagen. Aber man kann es ja nicht allen Beteiligten recht machen …
 

 


 

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Überblick: Team Cormoran Jerk Slider

MODELLVARIANTEN: Der langsam sinkende und mit VMC-Drillingen versehene Jerk Slider vom Team Cormoran ist in zwei Größen erhältlich, 12,5 und 14,5 cm lang, 70 und 90 g schwer. 6 Designs stehen zur Auswahl: Firetiger, Black Tiger, Blue Chartreuse, Yellow Pearl/Orange, Yellow-White, Natural Perch. Die Preise liegen bei 9,90 bzw. 11,90 EUR.
DER RAUBFISCH meint: Ein guter und einfach zu führender Jerkbait. Und das für lediglich zehn Euro – damit liegt man goldrichtig!
(Bilder: Michael Schippers)
 

 

 

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