Im Eiltempo zum Fisch – Kunstköderporträt: Storm Pro Fast Shad

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Diesmal im RAUBFISCH-Kunstköderporträt: Der „Pro Fast Shad“ von Storm. Dustin Schöne berichtet.

 

Bild: Dustin Schöne
Cherbourg, Frankreich. Unsere Fähre geht in 3 Stunden von der kleinen Hafenstadt in der Normandie nach Irland. Für meinen Kumpel Jan und mich steht Hechtangeln auf dem Programm. Mit im Gepäck ist der Pro Fast Shad von Storm. Im Lough Derk, einem irischen See, der mit dem Shannon in Verbindung steht, möchten wir für den RAUBFISCH testen, ob man mit dem Gummiköder in Windeseile einige Räuber auf die Schuppen legen kann.

 


 

Bild: Dustin Schöne
Der gerippte Körper des Storm-Köders sorgt für zusätzliche Vibrationen und somit auch für einen Extrareiz.

Im Süß- und Salzwasser

Doch seine Fängigkeit stellt der Shad nicht erst in Irland, sondern schon etwa 800 km weiter südlich in Frankreich unter Beweis, als wir, um die Zeit bis zur Fährabfahrt totzuschlagen, in der Hafengegend nach Anglern suchen. Tatsächlich finden wir einen Platz, an dem mehrere Spezis ihr Boot aus dem Wasser holen. Mit schlechtem Französisch erkundigen wir uns nach den Fängen. Viel verstehen wir nicht. Zumindest aber so viel, dass die Jungs einen Fisch namens „bar“ gefangen haben. Den wollen wir sehen und bitten den Franzosen, uns seinen Fang zu präsentieren. Er kramt in seinem Boot und zieht eine blaue Plastikbox hervor. Darin liegt ein prächtiger Wolfsbarsch, bestimmt 60 cm lang.

Natürlich wollen wir wissen, welchen Köder der einheimische Angler verwendet hat. Wieder kramt er in seinem Boot, präsentiert uns einen pinkfarbenen Gummifisch am 22 g schweren Bleikopf. „Pink ist meine Lieblingsfarbe“, sagt er uns. Doch das ist nebensächlich. Viel spannender ist, dass an seiner Rute der „Pro Fast Shad“ von Storm baumelt. Was für ein Zufall! Wir fragen, wie er den Köder geführt hat. „Mit sehr schnellen Jigbewegungen am Grund“, antwortet er.

 

 


 

Bild: Dustin Schöne
Der abgewinkelte Schwanzteller ermöglicht dem Angler, den „Pro Fast Shad“ im hohen Tempo zu führen.

Schnell – schneller – Pro Fast Shad

In Irland angekommen, wird uns schnell klar, dass die Firma Storm sich etwas dabei gedacht hat, ihren Köder Pro Fast Shad (zu deutsch: schneller Gummifisch) zu nennen. Denn nicht nur die Wolfsbarsche im Salzwasser, sondern auch die irischen Hechte fahren voll auf den schnell geführten Gummiköder ab. Der Schwanzteller wurde extra abgewinkelt, so dass man den Gummifisch im hohen Tempo einholen kann. Dabei wackelt das Hinterteil nicht wild hin und her, sondern wedelt eher leicht von rechts nach links. Der gerippte Körper sorgt für zusätzliche Vibrationen und somit auch für einen Extrareiz. Für das Anglerauge sieht der Lauf wenig spektakulär aus, die Räuber scheint er aber magisch anzuziehen.
Am besten fangen wir, wenn wir den Pro Fast Shad relativ zügig und monoton – ohne zu jiggen – im Mittelwasser über Krautfeldern einholen. Auch der größte Hecht unserer Irlandtour konnte da nicht widerstehen. Wenn der Grund weniger von Pflanzen bewachsen ist, fischen wir den Shad mit klassischen Jigbewegungen am Grund. Auch das klappt. Ein großer Vorteil des Shads ist seine Gummimischung. Sie ist zäh und widerstandsfähig und dennoch weich genug, um den Köder verführerisch laufen zu lassen.
Am Ende unserer Reise ist eines jedenfalls klar: Mit dem Pro Fast Shad von Storm kann man die Räuber in Windeseile auf die Schuppen legen. Dass der Gummifisch derart fängig ist, hätten Jan und ich ahnen können. Bei den letzten Rapala Masters konnten wir nämlich selbst miterleben, wie zuverlässig der Stormköder die Fische an den Haken bringt. Leider hatten wir den Gummifisch damals noch nicht in unseren Kisten, sondern Jan Koll und Roger Unsenos. Die beiden Raubfischspezialisten sicherten sich mithilfe des Pro Fast Shads den Turniersieg.

 

 


 

Überblick

MODELLVARIANTEN: Den Pro Fast Shad gibt’s in 13 und 15 cm. 4 verschiedene Designs stehen dem Angler zur Auswahl: orange-, pink- und blau-transparent sowie und komplett transparent. Preis für Endverbraucher: 7,95 EUR pro Packung mit 8 bzw. 7 Stück.
DER RAUBFISCH meint: Einen exzellenter Köder für Hecht, Barsch und Zander, der auch ruhig mal im Salzwasser eingesetzt werden kann.
(Bilder: Dustin Schöne)

 

 

 

 

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