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Norwegen: Din-Tur-Team bei Laichdorsch-WM und Lofotencup

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Mit einem neuen Besucher-Rekord von über 600 Teilnehmern fand am 27. März 2004 in Svolvær auf den Lofoten die diesjährige Weltmeisterschaft im Laichdorsch-Angeln („VM i Skreifiske“) statt.

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Norwegen
Matthias Müller vom Din-Tur-Team mit seinem größten Dorsch von 8,2Kilogramm.

Tags zuvor wurde der traditionelle Lofoten-Cup ausgetragen. Mit von der Partie waren an beiden Wettbewerben Matthias Müller und Stefan Voigt vom Din-Tur-Team Deutschland, der Norwegenspezialist Volker Dapoz und FISCH & FANG-Autor Mathias Fuhrmann.

Vor traumhafter Kulisse der schneebedeckten Berge der Lofoten stachen die zahlreichen Boote in See, um Jagd auf die Groß-Dorsche zu machen, die jedes Jahr im Frühjahr zum Laichen in den Vestfjord und seine Seitenarme ziehen. Sie kommen aus dem Nordatlantik und der Barentssee und erreichen für hiesige Verhältnisse gigantische Größen.

Berufsfischern gingen schon Exemplare von über 50 Kilo in die Netze! Doch diese Fische sind selten geworden, und so gelten Räuber über 50 Pfund schon als kapital.

Sea Waver plus Gummi-Makk

Doch der Wind wehte wie so oft zu kräftig, um auf den Vestfjord zu fahren. Daher fischten die Angler in einem geschützten Seitenfjord. Das Din-Tur-Team versuchte sein Glück mit dem von Volker Dapoz entwickelten Sea Waver, einem äußerst fängigen Horizontal-Pilker. Damit wollten sie die eher trägen Laichdorsche im Mittelwasser zum Biss verleiten. Über dem Pilker montierten sie jeweils einen Gummi-Makk. Denn meist lockt das Eisen die Dorsche an, der Beifänger verführt sie. Um möglichst leichte Köder einsetzen zu können, fischten die vier Spezis mit 0,10er bis 0,17er Geflochtener.

Leider wurden zahlreichen Teilnehmer, so auch dem Din-Tur-Team, Schiffe mit viel zu vielen Anglern zugelost. Etliche Verhedderungen und ewig lange Driften sorgten daher für großen Unmut unter den Petri-Jüngern. Doch der Veranstalter versprach fürs nächste Jahr Besserung.

Trotz der ungünstigen Ausgangsposition fing das Din-Tur-Team ganz passabel. So hakte Matthias Müller in 30 Metern Tiefe einen 8,2 Kilo schweren Dorsch. Damit konnten die Jungs mit den Siegerdorschen von 16 Kilo beim Lofoten-Cup und 18,8 Kilo bei der WM zwar nicht mithalten, sie belegten aber immerhin am ersten Tag den 12. Platz in der Gesamtwertung und den 9. Rang in der Touristen-Kategorie.

Wer auch einmal am Lofotencup oder an der Laichdorsch-WM teilnehmen möchte, findet unter www.vmiskreifiske.info/ die entsprechenden Infos. Din Tur hat in Krammervika auf den Lofoten eine wunderschöne Anlage mit modernen Booten im Programm. Diese ist zu buchen unter Telefon 0351/8470593 oder unter www.din-tur.de.

Den Sea Waver bekommen Sie bei der Angeldomäne unter Tel. 0341/3587620 oder im Internet unter www.angel-domaene.de.

-mfu-

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Fischen vor traumhafter Kulisse: Die schneebedeckten Berge derLofoten machen es möglich.
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