DER RAUBFISCH 3/2007

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Das Heft ist ab 3. Mai am Kiosk erhältlich. Hier der Inhalt auf einen Blick:

Jan Lock

Tiger fressen keine Mäuse

Tiger fressen keine Mäuse

Jochen Böttcher schickt kleine Kunstköder in die ewigen Jagdgründe. Er vertraut auf die Riesen, und der Erfolg gibt ihm Recht…
 
Die ersten Großköder sah ich vor vielen Jahren in Schweden. Dort wurden von einem Boot kontinuierlich riesige Gummiköder geworfen. Einer der Angler war Dave Kelbrick. Auf meine Nachfrage, warum er solche Köder nehme, antwortete er lapidar: „Weil ich große Fische will!“ Diesen Satz habe ich bis heute nicht vergessen. Genau das ist es, worum es sich bei der Verwendung von Großködern dreht: um den Fang kapitaler Hechte!
 
Großköder zum Hechtfischen beginnen bei mir ab 18 cm Länge. Das ist aber die absolute Untergrenze! Eine Obergrenze liegt bei ca. 45 cm beim Schleppen und bei etwa 30 cm beim Werfen. Die Gewichte liegen zwischen 80 g und 350 g! Ein Limit gibt es eigentlich nur für den Angler, nicht für den Hecht! Ein 4-Pfund-Köder ist schlecht zu werfen…
Jan Lock

Jan Lock

Fotoreport

Fotoreport: „Was für ein Brocken!“

Jan Lock knipste ein Foto nach dem anderen: So einen kapitalen Hecht überlistet man in der Sieg schließlich nicht alle Tage!

 
Anmarschsch: Jürgen Ackermann kennt die Sieg wie seine Westentasche. Nur noch über den kleinen Bach, dann ist er am Ziel. An einem tiefen Abschnitt will er heute Meister Esox stellen.
 
Köder: Zunächst versucht es Jürgen mit einem kleinen Rotauge. Den feindrahtigen Einzelhaken befestigt er am Kopf. Zum Schutz vor den scharfen Hechtzähnen hat er dem Köderfisch ein 70 cm langes Stahlvorfach vorgeschaltet…
 
Jan Lock

Jan Lock

Jerkbait-Seminar

Jerkbait-Seminar

Seien Sie dabei, wenn Raubfisch-Profi Jürgen Haese vom 20. bis 23. September in die Feinheiten des Jerkens einführt. Am Kölpinsee in Mecklenburg-Vorpommern erwarten Sie 2 Tage Hechtangeln vom Allerfeinsten!
 
Das Angeln mit den Ruck-Ködern wird in Deutschland immer beliebter. Völlig zu Recht, denn kaum eine Methode macht mehr Spaß und ist gleichzeitig so erfolgreich. Jürgen Haese ist der Pionier des Jerkens in Deutschland. Der Spezialist war einer der ersten, der die klobigen Köder aus Amerika mitbrachte
und damit in Deutschland Hechte überlistete.
 
Das in vielen Jahren angesammelte Wissen gibt er exklusiv an 12 RAUBFISCH-Leser weiter. 2 Tage lang haben die Teilnehmer Gelegenheit, mit dem Profi zu fischen. Da bleibt reichlich Zeit, fachzusimpeln und Erlebnisse auszutauschen. Die 12 Angler verteilen sich auf 6 Boote, die von je einem ortskundigen Guide betreut werden. Die Besetzung wird regelmäßig gewechselt, so dass alle in den Genuss kommen, mit Jürgen Haese zu angeln. Im Zentrum der Veranstaltung…
Jan Lock

Jan Lock

Der mit dem Wolf tanzt

Der mit dem Wolf tanzt

Steinbeißer lassen sich manchmal ganz schön lange bitten. Doch Norwegen-Spezi Volker Dapoz hat den Bogen raus: Er klopft erstmal höflich bei ihnen an. Von Mathias Fuhrmann
 
Jeder Meeresangler träumt sicherlich davon, einmal einen kapitalen Seewolf zu fangen. Furchteinflößend wirkt sein mächtiges Gebiss, mit dem er auch härteste Muscheln und Seepocken knackt. Bei einer gemeinsamen Tour mit meinem Freund und Norwegen-Spezialisten Volker Dapoz weihte mich dieser in die Kunst des Seewolfangelns ein. Vorher hatte ich zwar auch schon den einen oder anderen Steinbeißer gefangen…
Jan Lock

Jan Lock

Explosionsgefahr

Explosionsgefahr

Es ist zum Aus-der-Haut-fahren! Rapfen jagen arglos, brutal und lautstark. Nur wenn es um unsere Köder geht, werden sie auf einmal hochsensibel. Johannes Dietel weiß Rat.
 
Seitdem die Rapfen-Bestände so extrem gewachsen sind, kommt es an vielen einheimischen Gewässern zu nervenzerfetzenden Szenarien. Besonders im Sommer und Herbst scheinen die Flachwasserbereiche in den Morgen- und Abendstunden zu explodieren.
 
Die Kleinfische spritzen auseinander, wütend furchen massive Silhouetten durch die Schwärme. Eigentlich eine Traumsituation für Spinnangler. Denn selten gehen Räuber so offensichtlic h zu Werke wie die Rapfen, und selten können wir so sicher sein, dass unser Köder voll am Fisch arbeitet.
 
Doch in der Praxis ist es oft wie verhext: Die Köder landen zwar mitten im Getümmel, aber während der Adrenalinspiegel mit jedem Wurf ein Stück näher an den Maximalpegel rückt, bleibt der ersehnte Schlag in der Rute aus…
 
Jan Lock

Jan Lock

Ruhig Blut!

Ruhig Blut!

Jürgen Haese ist sich sicher: Unter bestimmten Umständen fangen träge trudelnde Köder viel besser als ihre lebhaft wackelnden Kollegen.

 
Spinnfischer beurteilen Wobbler & Co. nach sehr unterschiedlichen Kriterien. Neben der Farbe ist es maßgeblich der Lauf, der in der Vorstellung des Anglers die Fangmaschine von der vermeintlichen Niete unterscheidet. Nicht selten entwickeln sich Mutmaßungen in Bezug auf die Fängigkeit eines Modells proportional mit der Stärke der ausgesandten Druckwellen. Ganz nach dem Motto: Je heftiger der Wobbler schaukelt, und je stärker der Gummifisch vibriert, desto besser muss der Köder auch fangen!
Meine bisherigen Erfahrungen lassen mich allerdings daran zweifeln, dass die Raubfische das immer genauso sehen. Regelmäßig scheint mir eher das Gegenteil der Fall zu sein: Ruhige, schnörkellos arbeitende Köder trumpfen gegenüber den Zappel-Versionen auf – weniger ist anscheinend oft mehr…
Jan Lock

Jan Lock

Nippon-Trend

Der neue Nippon-Trend

Ruten und Rollen aus Japan haben sich längst auf unserem Markt etabliert. Nun erobert auch eine Angelmethode die hiesige Raubfischszene. Von Uwe Pinnau

 
Die meisten Neuerungen kommen aus den USA zu uns herüber. Gegen Ende der 90er Jahre waren es die Jerkbaits, Jahre zuvor sorgten Gummifische bei den Raubfischanglern für Furore. Die neueste Modeerscheinung aber ist „Made in Nippon“: das sehr feine Spinnfischen mit kleinen Ködern.
Marken wie Lucky Craft, Jackall, Illex, Yo Zuri, Evergreen und viele mehr liefern ein breites Angebot an Kunstködern, die ihren Ursprung in der Schwarzbarschangelei haben. Die Fischerei auf „Black Bass“ wurde von den Japanern zwar zusammen mit ihrem…
Jan Lock

Jan Lock

Foldvik/Gratangen

Foldvik/Gratangen

Plötzlich kommt über Funk die Meldung: „Großfisch!“ Wir fahren sofort los, und schon von Weitem sehen wir Jens Heiners krumme Rute. Kein Zweifel: Da drillt einer den Fisch seines Lebens… Von Sven Weide

 
Es ist mittlerweile der 9. Tag unserer Reise. Eine Reise, die aufregender nicht hätte verlaufen können. Mit 11 Freunden vom Quantum-Team erleben wir hier Meeresfischen vom Feinsten. Und jetzt hat Jens den Hauptgewinn am Haken. Langsam bekommt er den Fisch vom 140 m tiefen Grund weg. Doch nach kurzem Verschnaufen stößt der Gegner wieder nach unten. Was mag das wohl sein? Langsam aber sicher gibt der Fisch auf und folgt dem Zug Richtung Oberfläche. Mittlerweile sind die anderen 3 Boote da, die wir per Funk verständigt haben, und plötzlich ist eine weiße Silhouette in der Tiefe zu sehen. Es ist ein Dorsch, und was für einer. Mit einem gekonnten…
 
Jan Lock


Gute Gründe, im Abo zu lesen

Jan Lock

Gute Gründe, im Abo zu lesen


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Jan Lock

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